Prozess in Linz gegen Mühlviertler Waffenfanatiker

Ein 65-Jähriger, der unzählige Waffen und Munition im Wert von 300.000 Euro in seinem Keller im Mühlviertel gehortet haben soll, steht am Mittwoch in Linz vor Gericht. Der Pensionist wurde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz in den vergangenen 30 Jahren sowie wegen des Verdachts, seine Ex genötigt zu haben, angeklagt. Er gestand auch den Besitz, bestritt aber einen Handel. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu drei Jahre Haft.

Am 4. April war der Mühlviertler verhaftet worden, nachdem in seinem Keller laut Polizei 170 Waffen - darunter Scharfschützengewehre - und rund eine Million Stück Munition gefunden worden waren. Auch wenn der Mann über einen Waffenpass verfügte, hatte er mindestens 35 Pistolen und Revolver sowie mindestens zehn vollautomatische Waffen illegal besessen. Nachdem sich der Verdacht der Weitergabe nicht erhärtete, wurde er Ende Mai unter Auflagen aus der U-Haft entlassen.

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