15 Festnahmen nach Anschlag in Wien

Nach dem Terroranschlag mit vier Toten und über 20 Verletzten in Wien sind die 14 nach der Tat festgenommenen Personen in die Justizanstalt eingeliefert worden. Die zuständige Staatsanwältin muss nun für jeden einzelnen prüfen, ob Antrag auf Verhängung von Untersuchungshaft gestellt wird. Die 14 Personen waren bei 18 Hausdurchsuchungen festgenommen worden. Mittlerweile wurde eine 15. Person festgenommen, teilte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Donnerstag mit.

Wie Nehammer am Mittwoch bekanntgegeben hatte, sind die Festgenommenen von 18 bis 28 Jahre alt. Alle haben alle Migrationshintergrund.

Unter den im Zuge der Hausdurchsuchungen Festgenommenen dürften sich mehrere Personen befinden, gegen die wegen Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt wird bzw. wurde. Im Fall eines 18-Jährigen aus Bangladesch wurde bereits Ende September Anklage eingebracht, der Mann soll noch als Jugendlicher IS-verherrlichendes Material verbreitet haben. Prozesstermin gibt es noch keinen. Der 18-Jährige soll aus dem Umfeld des von der Polizei getöteten Attentäters stammen.

Dem jungen Mann wird Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung (§ 278b) und Beteiligung an einer kriminellen Organisation (§278a StGB) vorgeworfen. In sozialen Netzwerken und Chats soll er Beiträge des Islamischen Staats geteilt haben - als er noch ein Jugendlicher und nicht volljährig war, sagte Nina Bussek, Sprecherin der Wiener Staatsanwaltschaft, der APA.

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