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Mit der Katze durch die Krise: Nachfrage nach Haustieren steigt im Lockdown

Das Katzenheim in Schwaz ist ungewöhnlich gut gefüllt. Das könnte sich bald ändern, denn beim ersten Corona-Lockdown stieg die Nachfrage nach Haustieren auffallend.

Schüchtern schielend blickt Kater Helmut aus seinem Katzentunnel. Er schlug sich elf Jahre als Streuner auf einem Recyclinghof durch und freundete sich im Katzenheim mit der schwarzen Jungkätzin Candy an.
© Dähling

Von Angela Dähling

Schwaz – Scheu und mit treuem Silberblick schaut Helmut aus seinem Tunnelschlauch. So gut versteckt fühlt sich der halbblinde Kater sicher. Nur seine neue Freundin, die sechs Monate alte Kätzin Cand­y, lässt er zum Kuscheln zu sich. Helmut hat harte Zeiten hinter sich. „Er schlug sich offenbar sein ganzes Leben auf einer Mülldeponie durch. Sein Körper war mit Rattenbissen übersät“, weiß Tierpflegerin Sabrina Steidl. Nach ärztlicher Hilfe (dem Kater mussten die Zähne wegen extremer Schiefstellung gerissen werden) wird der elfjährige zahnlose Kater jetzt im Schwazer Katzenheim mit viel Liebe umsorgt und wartet darauf, gemeinsam mit Candy ein neues Zuhause mit gesichertem Balkon/Terrasse bei katzenerfahrenen, liebevollen Menschen zu finden.

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