Schlittschuhsaison in Kufstein wird auf Eis gelegt

Seit Mittwoch sind die Türen der Kufsteiner Eisarena verschlossen, Grund dafür sind die Corona-Verordnungen.

Die Kufsteiner Eisarena ist derzeit geschlossen. Ob sie noch vor Ende des zweiten Lockdowns aufsperrt, entscheidet der Stadtrat.
© Stadt Kufstein

Kufstein – Die Schlittschuhe dürfen im Keller bleiben. Seit Mittwoch sind die Türen der Kufsteiner Eisarena verschlossen, Grund dafür sind die Corona-Verordnungen. Das sei aber gar nicht notwendig, kritisieren FPÖ-Stadtparteiobmann LA Chris­tofer Ranzmaier und die FPÖ-Sportsprecherin LA Evelyn Achhorner.Es handle sich um keine geschlossene Hall­e, „der zweite Eislaufplatz im hinteren Bereich ist ohnehin zur Gänze im Freien“, fordert Ranzmaier eine sofortige Wiedereröffnung. Die Stadt habe „insbesondere Kindern eine der letzten Möglichkeiten genommen, sich in der aktuellen Situation noch sportlich zu betätigen und Spaß zu haben“, so das FPÖ-Duo.

BM Martin Krumschnabel (Die Parteifreien) schickt voraus, am Montag den Stadtrat noch einmal mit dem Thema zu befassen. Zur Schließung habe man sich nach Rücksprache mit der Bezirkshauptmannschaft entschieden. Dort heißt es, die Sportstätte dürfe theoretisch genutzt werden. Praktisch sei das kaum umsetzbar. Abstandsregeln und Co. gelten auf und abseits des Eises. Für Krumschnabel unrealistisch: „Beim Eislaufen findet Körperkontakt statt.“ Problematisch sei auch, dass aufgrund der Temperaturen die zweite Eislauffläche nicht benützbar ist, sich somit all­e Besucher auf einer Fläche tummeln würden. Der Saisonstart werde für Dezember angepeilt. (TT, jazz)


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