Neuer Bauplatz für Feuerwehr Fügen gefunden

Ein Grundtausch, bei dem die Gemeinde Fügen Freiland doppelt so teuer wie üblich ankauft, ist der Plan des Bürgermeisters.

Dominik Mainusch 
(Bürgermeister): „Der Grundtausch passt dennoch. Als Gemeinde muss man Freiland oft über dem Marktwert kaufen.“
© Dähling

Von Angela Dähling

Fügen –Das neue Fügener Feuerwehrhaus könnte möglicherweise jetzt doch am gewünschten Standort beim Kreisverkehr nordwestlich der Erlebnistherme gebaut werden. Wenngleich auf einem anderen Grundstück dort. Wie berichtet, herrscht zwischen Gemeinde und dem TVB Erste Ferienregion im Zillertal derzeit Eiszeitstimmung, weil die Touristiker einen Teil ihres dortigen Thermen-Entwicklungsgrundes nicht an die Gemeinde für die Feuerwehr abtreten wollen.

„Wir haben dann mit einer privaten Grundeigentümerin neuerlich Gespräche geführt und sind uns nun handelseins geworden“, erklärt VP-Bürgermeister Dominik Mainusch. Für 7000 Quadratmeter Grund westseitig des Kreisverkehrs würde sie doppelt so viel Freilandgrund am Ziller erhalten. „Und zwar dort, wo die künstliche Surfwelle geplant war“, erklärt der Ortschef, der bekanntlich das inzwischen gestorbene Wellenprojekt für touristisch nicht sonderlich relevant hielt. Der Wermutstropfen beim Grundtausch: Die Gemeinde müsste für das Ackerland mit 75 Euro/Quadratmeter rund doppelt so viel wie ortsüblich zahlen. „Aber als Gemeinde muss man für Freiland oft über dem Marktwert zahlen“, meint BM Mainusch.

Das Areal am Kreisverkehr, auf dem das neue Feuerwehrheim entstehen soll, ist ebenfalls noch Freiland, würde dann aber als Sonderflächen-Bauland gewidmet werden. Für Mainusch ist der Deal okay, „weil wir durch den 1:2-Tausch um 150 Euro/Quadratmeter Grund kaufen können“.

Der Grundtausch sollte im November vom Gemeinderat beschlossen werden. Wegen des Lockdowns wird die Sitzung in den Dezember verlegt. „Aber dann ist das Thema nicht mehr aufschiebbar für uns“, sagt Bürgermeister Mainusch.

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