Ein Wechsel im Zeichen der Krise: Wer wird neuer TVB-Obmann im Brixental?

Klare Pläne hat der bekannte Touristiker Toni Wurzrainer, sollte er im Brixental neuer TVB-Obmann werden.

Der Noch-Ortsausschussobmann von Kirchberg, Toni Wurzrainer, möchte nun die Führung im Gesamtverband übernehmen.
© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Westendorf, Kirchberg, Brixen i. Th. – Die Zeichen stehen auf Veränderung. Dass es nach der Vollversammlung des TVB Kitzbüheler Alpen Brixental am 25. November einen neuen Obmann geben wird, steht fest. Zwei Kandidaten buhlen um die Funktion, Willi Steindl und Toni Wurzrainer. „Der Gesamtverband steuert auf eine sehr schwierige Zeit zu. Es braucht nun vor allem Erfahrung und Kompetenz“, sagt Wurzrainer gestern bei einer Pressekonferenz.

Dabei ließ er in seine Pläne blicken, sollte er das Rennen für sich entscheiden. Eines der obersten Ziele ist die Steigerung der Effizienz des Verbandes. „Über die Jahre hat sich einiges eingeschleift, hier gilt es, wieder zu evaluieren, was man in Zukunft besser machen kann“, sagt Wurzrainer. Dabei darf es auch keine „heiligen Kühe“ geben. Jede Position im Verband sei zu beleuchten und zu hinterfragen. „Es kann nicht sein, dass die Mitglieder auf eine der schwierigsten Zeiten in der Geschichte des Tourismus blicken und im Verband ändert sich nichts. Das darf es nicht geben“, erklärt Wurzrainer.

Weiters gelte es, die Positionierung zu schärfen. Es müsse mehr in der Region gedacht werden und die Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden intensiviert werden. „Hier gibt es schon sehr gute gemeinsame Beispiele, auf denen man aufbauen kann“, ist Wurzrainer überzeugt. Zu hinterfragen sei auch die Bedeutung der KAM, der Kitzbüheler Marketing Gesellschaft, sie ist gemeinsame Marketingplattform der vier Kitzbüheler-Alpen-Verbände.

Kein Hindernis sieht Wurzrainer darin, dass der Noch-Ortsausschussobmann in Kirchberg inzwischen ein Westendorfer ist. Eine angebliche Vereinbarung, dass der Obmann und der Aufsichtsrat aus Kirchberg kommen müssen, kenne er nicht. „Hier gibt es nichts Schriftliches, und wir müssen auch endlich aufhören in den Dorfgrenzen zu denken“, sagt Wurzrainer.

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