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Strengere Hygienevorgaben für Lehrer statt Heimunterricht gefordert

Die Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde sieht im drohenden Schul-Lockdown ein „Experiment ohne wissenschaftliche Grundlage“.

Maskenpflicht für Lehrer? Auch das wird andiskutiert.
© iStockphoto

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck — „Mein Mail-Server geht über." Seit rund 40 Jahren ist Reinhold Kerbl als Kinderfacharzt tätig. Aktuell steht er der Abteilung für Kinder und Jugendliche am Landeskrankenhaus Hochsteiermark/Leoben vor. Nahezu täglich müssten dort derzeit Kinder mit psychosomatischen Problemen aufgenommen werden: „Die haben keinen Horizont mehr." Die Corona-Krise fordert auch bei den Jungen ihren Tribut. Schulschließungen, wie sie nun wieder politisch im Raum stehen, um die Infektionszahlen auf den Boden zu bekommen, würden die Kinder in einem über viele Jahrzehnte noch nicht dagewesenen Ausmaß treffen und schaden. Dies bekräftigte gestern die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ), zu der auch Kerbl gehört, in einer Video-Pressekonferenz.

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