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Bisher keine Explosion: 35 Mio. Euro für Mindestsicherung in Tirol

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Die Mindestsicherungs-Lage ist im Corona-Jahr mit einem Blick auf die Zahlen stabil. Der erste Blick trüge, sagt das AMS.

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Regelmäßig fragt die FPÖ im Landtag die aktuelle Lage zur Mindestsicherung in Tirol ab. Dieser Tage trudelte nun wieder eine Anfragebeantwortung bei FP-Landesparteichef Markus Abwerzger ein. Auch unter dem Eindruck der anhaltenden Corona-Pandemie wollte es Abwerzger ganz genau wissen. Folglich lieferte ihm die Sozialabteilung einen Überblick von Jänner bis September.

Lockdown, Unternehmenspleiten, Arbeitslosenanstieg – all das hat im Zuge der Virus-Krise die Befürchtung geschürt, dass die Anzahl jener in Tirol lebenden Personen, die als letztes soziales Netz auf die Leistungen der Mindestsicherung zugreifen müssen, explodieren könnte. Dem ist aber nicht so, wie die TT bereits nach den ersten Monaten der Pandemie berichtete. Ein Eindruck, der sich über die Folgemonate verfestigt hat, wie nun aus der Anfragebeantwortung hervorgeht.

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