Schwaz weiter ungeschlagen: „Jeder Spieler hat seinen Teil beigetragen“

Schwaz mit Alex Wanitschek zeigte gegen Krems auf.
© gepa

Schwaz – „Wenn mir das jemand vor einem Jahr gesagt hätte ...“ Frank Bergemann muss sich beim Blick auf die Tabelle die Augen reiben und darf sich freuen. Sparkasse Schwaz Handball Tirol ist nach zehn Spieltagen Tabellenführer der spusu-Liga. Mit dem 30:27-Sieg gegen den Dritten Krems zeigten die Adler am Freitagabend auch zum Rückrundenstart auf.

Trotz 18:12-Halbzeitführung war es in der zweiten Hälfte ein hartes Stück Arbeit. Bergemann: „Die Reaktion meines Teams nach dem Ausgleich war toll, wir haben uns diesen Sieg erarbeitet, auch wenn es Stückwerk war. Ein Sieg des Kollektivs.“

Auch Kapitän Alexander Wanitschek blickt mit Genugtuung an das Geisterspiel in der Osthalle zurück. „Jeder Spieler hat seinen Teil beigetragen. Der Zusammenhalt ist groß.“ Trotz des Erfolgslaufs (neun Siege in zehn Spielen) kommt bei den Schwazern derzeit keine Feierlaune auf. „Corona schwebt wie ein Damoklesschwert über uns. Die Stimmung ist oft gedrückt, man würde gern nach dem Sieg zusammensitzen und feiern. Das ist alles nicht möglich.“

Coach Bergemann streicht die große Eigenverantwortung der Spieler hervor. Das Präventivkonzept in der „Handball-Blase“ mit regelmäßigen Corona-Tests funktioniere. „Jammern bringt nichts. Wir müssen froh sein, dass wir unseren Sport betreiben dürfen und eine Ablenkung zu den Corona-Negativmeldungen haben“, betont der Trainer. So musste etwa am Samstag das Spiel Fivers gegen Linz wegen Corona-Fällen verschoben werden. (ben)

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