Neue Zentrale in Sölden: Ötztal Tourismus packt die Umzugskisten

Der Baufortschritt der neuen Zentrale der Ötztaler Touristiker wird zu Beginn der Sommersaison 2021 bezugsfähig.

Der Ötztal Tourismus baut fleißig an seiner neuen Zentrale in Sölden und will dort im Mai 2021 planmäßig einziehen.
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Von Thomas Parth

Sölden –„Alles in bester Ordnung“, gibt GF Oliver Schwarz vom Ötztal Tourismus die Parole aus: „Man soll sich schließlich an den positiven Nachrichten aufbauen.“ Der Touristiker spielt auf den Neubau der Tourismuszentrale in Sölden an, welcher „sowohl im Zeit- als auch im Finanzrahmen“ liege, so Schwarz. Damit werden im Mai zwischen 30 und 40 Tourismusmitarbeiter ihre Büros in der Freizeit Arena Sölden räumen und in das moderne 7,5 Millionen Euro teure Center an der Ötztaler Ache übersiedeln.

Durch den Umzug wird in der Freizeit Arena einiges an Platz frei. „Es werden zirka 550 m2 sein“, schätzt Freizeit-Arena-GF Roland Stecher: „Verteilt über mehrere Stockwerke wird einiges an Platz frei.“ Über die (Nach-)Nutzung der 1978 erbauten und 1998 sanierten Freizeit Arena mit Schwimmbad, Saunabereich, Tiefgarage und den besagten Büroräumlichkeiten zerbricht sich eine Kommission die Köpfe.

Der Ortsstellenleiter des Ötztal Tourismus in Sölden, Dominik Linser, hadert noch sehr mit den Rahmenbedingungen: „Für den großen Wurf einer Ortsumfahrung von Sölden ist es noch zu früh. Für eine entsprechende Planungssicherheit fehlt uns schlicht der Zeithorizont.“ Damit spielt Linser auf eine mögliche „Zentrumsausfahrt“ im Bereich der Freizeit Arena an. „Ötztal Tourismus hat schon vergangenes Jahr seinen Bauhof aus der Freizeit Arena ausgesiedelt und das Lager ins Industriegebiet verlegt. 2021 folgen die Büros, die in die neue Zentrale wechseln. Falls die Umfahrung, die wir uns sehr wünschen, kommt, betrifft uns die Zentrumsausfahrt in jedem Fall“, weiß Linser: „Es spielt einfach eine große Rolle, ob wir 200 Parkplätze oder mehr für die Freizeit Arena benötigen, und vor allem, wo diese letztlich errichtet werden.“

Übergangsmäßig gebe es bereits Interessenten, um die Tourismus-Räumlichkeiten, zumindest übergangsweise, zu mieten. Von der Bike- und Sportschule bis zum Physiotherapiestudio könnten sich Mieter zeitweilig in der Freizeit Arena ansiedeln.


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