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Marschbefehl mit Wattestäbchen: Tiroler Soldaten in der Slowakei im Einsatz

Gemeinsam mit zwei Tiroler Kameraden war der Innsbrucker Richard Hörtnagl für das österreichische Bundesheer in der Slowakei und half bei den Covid-Massentestungen.

In den Hörsälen der Wirtschaftsuniversität in Bratislava nahmen fünf Test-Teams aus Österreich Proben und werteten diese aus.
© ÖBH

Von Nikolaus Paumgartten

Bratislava, Innsbruck – Mit Einsätzen für das österreichische Bundesheer im Ausland hat Richard Hörtnagl Erfahrung. Ob Kosovo, Iran, Pakistan, Afghanistan oder Sri Lanka – der 47-Jährige hat in seiner Soldatenlaufbahn bereits viel von der Welt gesehen. Ende Oktober war es für den Innsbrucker, der 2006 für seine Auslandseinsätze mit dem Titel „Soldat des Jahres“ geehrt wurde, wieder einmal so weit. Doch diesmal ging es nicht ans andere Ende der Welt, sondern in die benachbarte Slowakei.

Der Radiologietechnologe im Sanitätszentrum West in der Innsbrucker Conrad-Kaserne im Rang eines Hauptmannes war einer von drei Tirolern, die gemeinsam mit 27 weiteren österreichischen Bundesheer-Kameraden die slowakischen Streitkräfte bei der Durchführung der großangelegten Corona-Antigen-Testungen unterstützt haben. Die Entsendung der Soldaten fand im Rahmen der humanitären Hilfe und Katastrophenhilfe statt und basierte auf einem Beschluss der Bundesregierung. Der Einsatz erfolgte in Uniform, aber ohne Waffen und Munition – dafür mit Wattestäbchen und Schutzausrüstung.

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