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Hochsaison beim Ausbringen von Gülle und Mist auf Wiesen

Bis Ende November darf im Grünland gedüngt werden. Mit mehr Kompostierung und weniger Futtermittelimporten könnte man den Düngemitteleinsatz reduzieren.

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Werner Rauch • 26.11.2020 14:38
Hatte es nicht einmal, vor zig Jahren, geheissen, zB: 16 Gräser, 16 Kühe? Habe unlängst im hinteren Zillertal einen Traktor mit Anhänger und deutschem FFB-Kennzeichen mit lauter Silo-Heuballen gesehen. Passt da noch alles zusammen?
Wolfgang Meister • 24.11.2020 07:39
""Die hochalpine Region ist ein sehr sensibler Lebensraum. Dort leben Wildtiere im Vergleich zu Tallagen noch verhältnismäßig ungestört. Umso schlimmer, dass in diesen Lebensraum nun auch die Gülle aus dem Tal ausgebracht und dass dort die Natur auf diese Weise zerstört wird. Auch die Wildtiere dort oben, ob Murmeltiere oder Gämsen, aber auch Insekten und Kleintiere, haben ein Recht auf einen intakten Lebensraum. Wir Menschen müssen endlich lernen, dass diese Welt nicht allein uns gehört, sondern dass wir sie mit vielen Wildtieren teilen, denen wir auch Platz zum Leben lassen müssen!""
Wolfgang Meister • 24.11.2020 07:39
https://vgt.at/presse/news/2020/news20201123mn.php
Franz Mayr • 23.11.2020 10:43
und jährlich grüßt das Murmeltier...
Werner Rauch • 23.11.2020 11:13
Es täte allen gut, wenn Sie sich trauten, Ihren Namen bekannt zu geben. Sollte 77 Alps ihr tatsächlicher Name sein, würde ich mich umbenennen lassen.
Wolfgang Meister • 22.11.2020 19:52
Ökologisch nachhaltige Kleinstrukurierte Landwirtschaft lohnt sich fast nicht mehr, durch falsch vergebene Subventionen der EU wurden abertausende Kleinbetrieben der Gar ausgemacht. Die Folge war und ist eine gewaltige Überproduktion an Lebensmitteln der Großbetriebe. Die wiederum weltweit ihre Produkte CO2 schädlich herumschiffen, billigst anbieten und so auch in den Importländern lokale Kleinbauern die Existenz rauben. Die Folge, auch dort entstehen immer mehr riesige Agrarunternehmen um dem weltweiten Preisdruck entgegenwirken zu können. Ein Teufelskreis das nur die Politik beenden kann und endlich faire Spielregeln aufstellen muss. Mal schauen was die neue Reform der EU bringt, jedenfalls Umweltschützer und renommierte NGO's sehen diese sehr kritisch.
Wolfgang Meister • 22.11.2020 19:55
https://www.attac.at/news/details/eu-mercosur-abkommen-vernichtet-arbeitsplaetze-in-suedamerika
Wolfgang Meister • 22.11.2020 19:56
https://www.attac.at/news/details/eu-agrarlobby-killt-klimagerechte-landwirtschaft
Wilfried Feistmantl • 22.11.2020 08:39
Muss Herrn Zechel vollkommen recht geben! Neben der langsamen aber steten Vernichtung der Blumen-u.Insektenvielfalt wird immer mehr der Duft dieser Brühe zu Belästigung. Grenzt teilweise schon an fahrlässige Körperverletzung. Man kann sich nur noch, wenn man das *Glück* hat neben Äcker und Wiesen zu wohnen, ein paar Stunden ins Haus verkriechen und alle Fenster schließen. Mir erschließt sich sowieso nicht was daran gut sein soll? 5-10 cm dicke Düngerdecke und viele große Stücke drin. Die *Viecher* werden sich sicher darüber freuen ihre eigene Ausscheidung wieder zu fressen! Und wir freuen uns über Bio-u.Heumilchprodukte :((
Florian Zechel • 22.11.2020 09:30
Die Biodiversität hat extrem abgenommen. Das fängt schon beim Bodenaufbau an: jeder sog. "Roan" oder "Uniwand" wird niedergepflügt. Das waren früher die schmalen Streifen scheinbare ungepflegte Geländestufen mit Trockenwiese, Buschwerk. Bollwerk gegen Wind und weiterer Austrocknung, Rückzugsort für Vögel und Insekten. Durch immer größeren maschinellen Einsatz welcher an amerikanischen Farmen erinnert sind diese Inseln natürlich im Weg. Die Böden der Wiesen müssen mit Bodenbaustellenaushub getauscht werden, um überhaupt noch etwas herzugeben. Früher wurde zweimal im Jahr gedüngt nach Agrarwetter. Jetzt wird Gülle mit oft Leihtraktoren ausgebracht, dann wenn das Güllefass voll ist oder eben der Leihtraktor gerade Zeit hat. Da kommt es dann schon vor, dass mitten in einer Hitzewelle gedüngt wird und sich die Gülle reinbrennt, zusätzlich verdichtet mit Megaanhängern. Bezeichnend für den "Zustand" unserer Landwirtschaft auch, dass Bienen in der Innenstadt bereits einen besseren Ertrag abliefern und gesünder sind als tw am Land.
Josef Laucher • 22.11.2020 12:30
Jo oba wia schaug de Lösung aus? Wohin mit der gonzn Scheisse?
Wilfried Feistmantl • 22.11.2020 13:30
@Josef Laucher... Ohne einen Anspruch auf Fachwissen, aber: Wenn die Bauern auf weniger Erträge und mehr Qualität setzen würden müssten sie weniger füttern und die Tiere weniger scheiß..Quintessenz ist, dass es dann weniger Dünger gibt und auch nicht so oft und stark gedüngt werden müsste. So richtig auf ursprüngliche Produktion zurückstellen und nicht künstlich hochgetriebene Erträge. Es gibt angeblich den Milchsee, Butterberg, volle TK-Häuser mit Fleisch jeglicher Art.Welches dann später als Gammelfleich durch die Welt gekarrt wird. Tomaten, Orangen und noch andere Sorten Gemüse und Obst werden mit Schubraupen gematscht damit der Preis hoch bleibt, usw. Sogenanntes *unverkäufliches Gemüse* wird wieder eingepflügt. Wohne im Bereich von vielen Gemüseäckern und kann das immer wieder beobachten. Es ist nicht so wie es der Herr GINER kürzlich bei TIROL HEUTE geschildert hat!!
Wilfried Feistmantl • 22.11.2020 13:31
Sorry, sollte heißen...es ist nicht IMMER so...
Richard Wanker • 22.11.2020 16:42
nicht zu vergessen: Bodenversiegelung
Friedl Fankhauser • 23.11.2020 08:19
So einen Blödsinn schreiben wegen 5-10 cm Düngerdecke Herr Feistmantl. Nach deiner Aussage wären dies auf einem Hektar 500.000 bis 1.000.000 Liter Gülle. Tatsächlich werden aber nur ca 10 bis 25 Kubikmeter Gülle pro ha aufgebracht Es Grüßt ein Altbauer
Wilfried Feistmantl • 23.11.2020 14:55
@Friedl Frankhauser.. Vor nicht gut 14 Tagen wurden in unserem Bereich Wiesen gedüngt. Herkömmliche Art mit Miststreugerät. Der Anhänger so hoch wie ein Haus mit 1 Stockwerk und Kniestock. Schade, dass ich hier keine Fotos posten kann. Das war nachher auf der Wiese echt krass. Es sah ungefähr so aus wie nach einem Steinregen. Überall große und auch kleinere Trümmer. Es grüßt mein Adlerauge.
Florian Zechel • 21.11.2020 21:58
Damit wird die Natur immer ärmer und monotoner. Gras, Löwenzahn, eventuell noch Hahnenfuß. Kaum mehr Bienen, Schmetterlinge, Insekten, somit auch weniger Singvögel. Der Artikel sagt eh alles. An Montag kommt sicher wieder ein Dementi von einer einschlägigen Kammer, dass das so alles nicht stimmt. Alarmierend die Meldung und das Fazit der BoKu Wien: was die Landwirtschaft noch nicht geschafft hat zu zerstören, bringt jetzt der Klimawandel zu Ende.
Franz Mayr • 22.11.2020 06:43
...dann hör einfach auf zu essen und alle Probleme sind gelöst...
Florian Zechel • 22.11.2020 07:37
77 Alps: Vor oder Nachname? Versteckt sich feige hinter seinem Pseudonym und postet immerwährend den größten Blödsinn
Wilfried Feistmantl • 22.11.2020 08:31
@Florian Zechel.. Und ich dachte die TT verlangt eine echte Registrierung und nicht irgendein Synonym von einem Namen. So wie zBsp. B....Epaperkunde. Aber egal wie, für seine Meinung sollte man sich nicht hinter einem Pseudo verstecken. Zeugt nicht gerade von Selbstbewustsein!!
Florian Zechel • 22.11.2020 09:15
Dachte ich auch, aber dieser Internettroll darf weiter anonym sein Unwesen treiben
Josef Laucher • 22.11.2020 12:27
@77 Alps: feige Ratte 😡

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