Der FC Wacker reist mit einer breiten Brust zum Spitzenspiel nach Klagenfurt

Nach zuletzt drei Meisterschaftssiegen in Folge will der FC Wacker auch heute beim Aufstiegsfavoriten Austria Klagenfurt punkten. Ein FCW-Kaderspieler ist nach positivem Corona-Test in Quarantäne.

Über Arbeitslosigkeit wird sich FCW-Goalie Marco Knaller heute im Wörtherseestadio­n wohl nicht beklagen können.
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Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Wenn die beiden Aufstiegsaspiranten Austria Klagenfurt und der FC Wacker heute ab 20.25 Uhr (live ORF Sport +) im Wörtherseestadion aufeinandertreffen, fällt zwar noch keine Vorentscheidung im Titelkampf, aber der ultimative Schlager der zweiten Liga ist es schon. „Klagenfurt hat erst einmal verloren, wir feierten zuletzt drei Siege, haben immerhin schon fünfmal zu null gespielt und liegen nur einen Punkt hinter den Kärntnern. Aber es ist erst die zehnt­e Runde und in dieser Lig­a kann erfahrungsgemäß viel passieren“, blickt FCW-Coach Daniel Bierofka dem Duell seiner Schwarzgrünen gegen die Violetten aus der Kärntner Landeshauptstadt gespannt entgegen: „Wir fahren sicher nicht dorthin, um zu verlieren. Im Gegenteil, wir haben diese Woche gut gearbeitet und wollen nicht mit leeren Händen heimfahren.“

Bei den Tirolern fehlen Felix Mandl, Clemens Hubmann und Merchas Doski verletzungsbedingt, außerdem sitzt ein Kaderspieler nach positivem Corona-Test in Quarantäne. Dafür meldet sich Markus Wostry nach Verletzungspause zurüc­k. Der Innenverteidiger wird heute vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Geht es um die Stärken der Klagenfurter, bringt es Bierofk­a auf den Punkt: „Hoh­e Qualität in allen Mannschaftsteilen, ganz schwer auszurechnen. Zudem können sie von der Bank auch noch entsprechen­d nachlegen.“ Mehr hält der 41-Jährige davon, über die Stärken seiner Mannschaft zu sprechen. „Wir sind auf einem guten Weg, liegen nach neun Runden im Plan, stehen defensiv gut und machten zuletzt auch offensiv Fortschritte. Daher werden wir personell, aber auch von unserem Spielsystem nicht viel ändern.“

Markus „Max“ Wallner erwartet ein Spiel auf Augenhöhe.
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In der letzten Saison kassierte der FC Wacker in den beiden Ligaspielen gegen Klagenfurt zehn Treffer (2:4 im Herbst im Tivoli; 1:6 zum Saisonabschluss im Wörtherseestadion). Immerhin drei Kicker stehen heute in der Anfangself der Tiroler, die letzte Saison gegen die Austria trafen: Stürmer Ronivald­o (beim 3:2 der Lustenauer in Kärnten), Atsushi Zaizen (bei der finalen 1:6-Pleite) und Markus Wallner, der am 13. September 2019 bei der 2:4-Niederlage im Tivoli den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielte. Mit der Vergangenheit will sich der 24-Jährige erst gar nicht lang beschäftigen, für den heutigen Schlager lieferte Wallne­r gestern eine klare Ansage ab: „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Wir sind bereit und wollen an Klagenfurt vorbeiziehen.“

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Nach dem Schlusspfiff in Klagenfurt beginnt für den FC Wacker die Vorbereitun­g auf das Pokal-­Achtelfinale bei Sturm. Bereits am Montag reisen die Schwarzgrünen nach Graz, fahren dann am Mittwoch zurück nach Innsbruck, wo am Samstag das Heimspiel gegen die Rapid Amateure auf dem Terminkalender steht.


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