Land öffnet Fördertopf für regionale Schlachtstellen in Tirol

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Josef Laucher • 20.11.2020 06:27
Da hat man jahrelang zugeschaut wie unzählige kleine Dorfmetzger welche natürlich auch selbst geschlachtet haben, zusperren mussten. Da waren nur mehr die Supermärkte und EU Schlachtbetriebe wichtig. Und nun greift man wieder in die Steuertöpfe und versucht zurück zu rudern. Das ist aber alles unser Geld der Steuerzahler! Ich frage mich immer öfter ob wir hier schon noch die richtigen Politiker in der Regierung haben!
Fritz Gurgiser • 20.11.2020 11:41
Sie haben vollkommen Recht - das geht zurück bis zum Beitritt. Damals MUSSTE alles unter dem Titel "EG-konform" zugesperrt werden, weil die Auflagen finanziell nicht erfüllbar waren. Sie erinnern sich: Es musste EG-Schlachthöfe werden - Tönnies & Co. Und heute? Jetzt muss mit Steuergeld sozusagen "revitalisiert" werden, damit die Bauern nur indirekt gefördert werden und ihr Fleisch mit den Massentieranstalten konkurrieren kann. Weil sie alle in Land und Bund zu feig sind, endlich auf europäischer Ebene die URSACHEN zu beseitigen. Wie schnell sind milchverarbeitende Betriebe liquidiert worden, nur damit die Massenanstalten immer größer wurden? Wie viele Teiglinge verlassen pro Stunde die "Brotschussapparate" in nahezu jedem "Lebens"mittelmarkt, während Bäckerei um Bäckerei verschwunden ist? Wie viel Tiroler Gemüse muss weggeworfen werden, weil es mit den Massenproduktionen weltweit nicht konkurrieren kann, wo Gemüse nur mehr in Nährlösungen herumschwimmt? Und die Politik, ich wiederhole mich, zu feig, endlich die URSACHEN anzugehen: Schutzzölle wegen unlauterem Wettbewerb oder unfairem Wettbewerb mit Massenproduktion samt miesest behandelten Lohnsklaven, Lohnraub, Land- und Bodenraub, verbrannte Erde nach wenigen Jahren. Und das wirklich Katastrophale an diesen wenigen Zeilen: Nichts Neues, alles bekannt, vertuscht und verschwiegen, weil man ja in die große weite Welt "exportieren" will; einschließlich der Tiertransporte. Und eine Regel seit Jahrzehnten massiv missachtet: Dieser Wettbewerb ist nur dann erfolgreich zu gewinnen, wenn entweder die Rahmenbedingungen im Binnen- wie im Globalmarkt verändert bzw. fair werden oder die eigenen Betriebe genauso mit Dumping und Brutalität gegenüber der Natur, den Tieren, den Pflanzen, dem Boden agieren. Eigentlich nicht so schwer zu verstehen - zumindest für Menschen, die wissen, dass 2 x 2 genau 4 ist und nicht wie in der Politik oder den Lobbyisten auf 3 oder 5 sein kann. Fritz Gurgiser

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