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Eltern verärgert: Gebühr auch ohne Betreuung in Wörgler Kindergärten

In Wörgl gibt es keine Gebührenbefreiung während des Lockdowns in den Kindergärten. Eltern reagieren verärgert.

Symbolbild.
© iStock

Von Wolfgang Otter

Wörgl, Kufstein –Die Aufforderung lässt wenig Interpretationsspielraum: Kindergartenkinder sollen im Lockdown am besten zu Hause betreut werden. Der Aufruf kommt von Bundesregierung, Land Tirol und auch Kommunen. Wenn dies nicht möglich ist, stehen die Betreuungseinrichtungen aber offen. So auch in Wörgl, wo ein Elternbrief für einige Aufregung und Verärgerung sorgt. „Da alle Kinderbetreuungseinrichtungen geöffnet sind, werden auch die Elternbeiträge auf üblichem Weg abgerechnet“, teilt darin Bürgermeisterin Hedi Wechner mit. „Wer also das Kind zu Hause lässt, entspricht zwar den Vorgaben, zahlen muss er aber trotzdem“, ärgert sich ein Vater. Dabei gehe es ihm nicht um die monatlichen 51 Euro Halbtagsgebühr (bzw. 199 Euro für den ganzen Tag, ohne Verpflegung) als solche, „sondern um das Signal, das damit verbunden ist“, wie er meint.

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