Zu viele Schüler in der Klasse? Außerferner Lehrer verweisen auf Ministerbrief

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© HERBERT NEUBAUER

Außerfern – In die Diskussion um sehr hohe Besuchszahlen der Volksschulen im Außerfern trotz Lockdowns – bis zu 80 Prozent der Kinder, Erst- und Zweitklässler sind an manchen Schulen de facto komplett anwesend – bringen sich nun weitere Pädagogen aus dem Bezirk ein.

Der Tenor am Samstag war jener, dass Direktoren und Lehrer, die eine Art Einladung zum weiteren Schulbesuch ausgesprochen hätten, nichts falsch gemacht hätten. Sie würden nur exakt das Angebot wiederholen, das Bildungsminister Heinz Faßmann in seinem Elternbrief unterbreitet hat. Dort heißt es unter anderem, dass Kinder von Lehrkräften aktiv aufgefordert werden sollen, in die Schule zu kommen, wenn sie sich „in gewissen Gegenständen schwertun“ sollten. „Wenn Ihnen oder Ihren Kindern die Decke auf den Kopf fällt, lassen sie Ihr Kind am besten wieder vorübergehend in die Schule gehen“, schreibt Faßmann den Eltern. Wer Betreuung benötige, sei an der Schule sowieso willkommen, dafür werde es Lernbegleitungen in Kleingruppen geben. Auch Kinder, die zu Hause keinen geeigneten Platz zum Lernen haben, sollen in die Schule kommen, erklärt der Minister.

Nicht wenige Dankesbriefe von Eltern an Pädagogen zeugen davon, dass hiermit eine Lebenserleichterung geschaffen werden konnte. (hm)

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