Streit um Herbert Kickls alte „Leibgarde“ entfacht

Ehemalige Mitglieder der umstrittenen „Leibgarde“ von Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) haben nach dessen Ausscheiden aus dem Amt Dienst im Wiener Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) verrichtet.

Herbert Kickl
© APA

Wien – Ehemalige Mitglieder der umstrittenen „Leibgarde“ von Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) haben nach dessen Ausscheiden aus dem Amt Dienst im Wiener Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) verrichtet. Entsprechende Berichte der Kleinen Zeitung und des profil bestätigte die Wiener Landespolizeidirektion.

Die Truppe soll über ein eigenes Büro verfügt haben und in Ermittlungen in der radikal-islamistischen Szene eingebunden gewesen sein. „Es wird überprüft, ob es so eine Gruppe gegeben hat und ob sie für eine effiziente Aufgabenerfüllung erforderlich ist“, erklärte dazu Patrick Maierhofer, Sprecher des Innenministeriums.

ÖVP-Sicherheitssprecher Karl Mahrer kommentierte die Berichte so: „Offenbar hat der FPÖ-Klubobmann seit seiner wenig ruhmreichen Amtszeit als Innenminister eine direkte Leitung ins Innere des LVT Wien aufgebaut.“ FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer konterte, die schwarzen Netzwerke würden „nicht einmal vor der Denunziation von tüchtigen Polizisten zurückschrecken“. Aus Kickls Büro hieß es, er habe keine „Leibgarde“ gehabt, Personenschutz sei üblich. (TT, APA)

TT-ePaper testen und eine von drei Gasser Tourenrodeln gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Die TT verlost drei Gasser Tourenrodeln und 50 Thermosflaschen

Kommentieren


Schlagworte