Räum- und Streufahrzeuge für den Wintereinsatz in Tirol bereit

Pro Winter sorgen rund 30.000 Tonnen Salz für apere Landesstraßen. Das Salz wird in 83 Silos in allen Landesteilen gelagert.
© Böhm Thomas

Innsbruck – Pro Jahr gibt das Land Tirol 15 Millionen Euro aus, um die Sicherheit auf den insgesamt 2236 Kilometern des Landesstraßennetzes auch im Winter bestmöglich zu gewährleisten. 376 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besorgen mit 175 Räum- und Streufahrzeugen den Winterdienst auf dem Straßennetz, das von 470 Metern auf über 2000 Meter Seehöhe reicht. 150.000 Arbeitsstunden fallen in einem durchschnittlichen Winter an.

„Auch heuer ist der Landesstraßendienst wieder bestens für die Wintermonate vorbereitet“, versichert der für die Landesstraßen zuständige LHStv. Josef Geisler (ÖVP). „Unsere 14 Straßenmeistereien im Land sorgen für saubere und sichere Landesstraßen und die durchgehende Erreichbarkeit aller Landesteile. Maßnahmen wie der Ausbau von Salzsilos und der Feuchtsalzstreuung, die Ausstattung der Fahrzeuge des Landesstraßendienstes mit modernen Abbiegeassistenten sowie umfangreiche Corona-Präventionsmaßnahmen dienen der Umwelt sowie der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und der Bediensteten.

Im Zuge der Neuerrichtung von Straßenmeistereien werden auch Soleanlagen für die Feuchtsalzstreuung eingeplant. Außerdem wurden drei weitere Fahrzeuge für den kommenden Winter mit einer Ausrüstung für reine Feuchtsalzstreuung ausgestattet. „Die Verwendung von Sole senkt den Salzbedarf erheblich“, erklärt Bernd Stigger, Leiter des Sachgebiets Straßenerhaltung. In einem durchschnittlichen Winter beträgt der Salzverbrauch rund 30.000 Tonnen, der Spitzenwert von 40.000 Tonnen stammt aus dem Winter 2005/06. Der Winter 2019/20 war mit rund 22.700 Tonnen unterdurchschnittlich. (TT)

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