Verfahren gegen Seeber abberaumt

Betrugsanklage gegen Ex-EU-Parlamentarier Richard Seeber.
© Thomas Böhm

Innsbruck – Wie sehr das Coronavirus auch in behördliche Verfahrensabläufe eingreift, zeigt der geplante Prozess gegen Ex-EU-Parlamentarier Richard Seeber. Vor genau einem Jahr war gegen den damaligen Leiter des Brüsseler Europaregion-Tirol-Büros Anklage wegen schweren Betruges erhoben worden – für Seeber und den Zweitangeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

Am Montag sollte nun am Landesgericht ein viertägiger Prozess mit 27 Zeugen zum Vorwurf eines 409.956-Euro-Betruges am EU-Parlament beginnen. Doch musste dieser nun vollständig bis zumindest Jänner abberaumt werden.

Der Zweitangeklagte aus Rumänien und Zeugen hätten zum Prozess derzeit nicht erscheinen können. (fell)

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