Sanierung von Waldweg in Sistrans löste Unmut aus

Das Ausschneiden der Böschung war Teil der Sanierung.
© Paschinger

Sistrans – Am 10. November startete die Sanierung am unteren Teil des Sistranser Almweges. Das Problem: So mancher private Waldeigentümer fühlte sich offensichtlich übergangen, weil er nicht über die damit verbundenen Abholzungen an der bergseitigen Böschung informiert worden war. Es folgte ein Schreiben des Substanzverwalters der Gemeindeguts­agrar, BM Josef Kofler, an die Betroffenen. Infolge dieser Nicht-Verständigung sei es „teilweise zu Unmut und Beschwerden“ gekommen, wofür er sich auch entschuldigte. Gleichzeitig hielt er aber fest, dass die Böschung laut Forstgesetz als Bauwerk des Weges gelten müsste und die Agrargemeinschaft schon in der Vergangenheit „bei jeder Wegsanierung das Zurückschneiden beauftragt“ habe.

Ganz sicher war sich Kofler zum Zeitpunkt des Schreibens jedoch nicht, weshalb er sich vorsorglich entschuldigte, falls das Ausschneiden der Böschung zu Unrecht passiert wäre. Gleichzeitig bat er um eine nachträgliche Einwilligung und bot auch eine Schadenaufnahme sowie eine allfällige Entschädigung an. Mittlerweile habe er, Kofler, 23 Einverständniserklärungen von 27 privaten Eigentümern vorliegen. Aus dem familiären Umfeld eines Eigentümers gibt es weiterhin harsche Kritik am Vorgehen des Substanzverwalters und den Arbeiten. Kofler hat sich bei der Bezirkshauptmannschaft rückversichert und dabei die Bestätigung erhalten, dass die bergseitige Böschung als Teil des Bauwerkes Forstweg anzusehen sei. Insgesamt betont Kofler die Notwendigkeit der Sanierung des Almweges nach Unwettern in den letzten Jahren. Der neue Weg komme der Agrar wie auch den Privatwaldbesitzern zugute. (pascal)


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