3:4 gegen Fehervar: Unbändiger Wille der Haie blieb unbelohnt

Im letzten Teil des „Heim-Marathons“ mussten sich tapfer kämpfende Innsbrucker Haie am Samstag Fehervar mit 3:4 beugen.

Ging leer am Samstag aus - Innsbrucks bester Saisontorschütze Braden Christoffer sorgt dennoch immer für viel Betrieb
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck –Wie „überlebt“ man das vierte Heimspiel binnen sieben Tagen gegen einen offensivstarken Gegner? Haie-Coach Mitch O’Keefe versuchte es zu Beginn mit vier ausgeglichenen Angriffslinien.

Nachdem die Innsbrucker aber sowohl am Dienstag gegen Graz (3:4) als auch Donnerstag gegen Villach (5:4) mit Verlängerung und Penaltyschießen nachsitzen hatten müssen, war die größere Energie vorerst auf Seiten der Gäste sichtbar, für die es „erst“ das dritte Match in einer Kalenderwoche war.

„Wir dürfen es uns nicht schwerer machen, als es ohnehin schon ist“, hatte O’Keefe im Vorfeld diktiert. Bitter, dass zwei schwere Abwehrfehler von Kevin Tansey (0:2.) und Colton Saucerman (1:3, noch dazu im Powerplay) zu zwei Gegentreffern führten. Dabei waren die Haie, die mit jeder Faser ihres zuvor auch vom Coronavirus geplagten Körpers verteidigten, nach dem Anschlusstreffer von Max Gerlach (1:2/33.) wieder im Geschäft.

Torjäger Braden Christoffer vergab im Schlussabschnitt in Unterzahl die Möglichkeit, noch einmal zu verkürzen (42.). Stattdessen machte Fehervar den vierten Treffer (1:4/54.). O’Keefe holte Goalie Rene Swette vom Eis und Captain Sam Herr verkürzte 15 Sekunden vor dem Ende auf 3:4. Christoffer hatte eine Sekunde vor Schluss sogar noch die Chance auf den Ausgleich bei einem angesichts des dichten Programms erneut heroischen Kampf.

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Die Ausbeute in den vier Heimspielen blieb mit drei von zwölf möglichen Punkten letztlich mager.


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