Einnahmeausfälle ausgleichen: 500.000 Euro für Tirols Sportvereine

Um Einnahmenausfälle im heimischen Amateursport auszugleichen, greift das Land jetzt Mannschaften und Vereine finanziell unter die Arme.

Besonders der Tiroler Fußball ist (war) von den Beschränkungen betroffen. Geisler sagt dem Mannschaftssport 500.000 Euro zu.
© Thomas Boehm / TT

Um Einnahmenausfälle im heimischen Amateur- und Mannschaftssport auszugleichen, greift das Land Tirol jetzt Mannschaften und Vereinen finanziell unter die Arme. Es betrifft vor allem das Tiroler Fußball-Unterhaus. Aber nicht nur. Bereits im Oktober hat das Land mit Verordnungen die Durchführung von Veranstaltungen eingeschränkt – keine Zuschauer bei Fußballspielen ohne zugewiesene Sitzplätze. Zugleich wurde der Ausschank in klassischen Vereinskantinen untersagt. Seit November gilt überhaupt ein Veranstaltungsverbot im Amateurbereich, Nachtragsspiele im Fußball durften nicht mehr durchgeführt, die Regionalliga und die Tiroler Liga mussten vorzeitig beendet werden.

„Der Sportbereich ist durch diese Verbote und durch die daraus resultierenden Veranstaltungsabsagen sowie die Einnahmenverluste stark betroffen“, betont Sport- referent LHStv. Josef Geisler (VP). Daher gewährt das Land gemeinnützig tätigen Vereinen, die mit ihren Mannschaften in der Allgemeinen Klasse an einem Liga- betrieb teilnehmen, pauschale Unterstützungen für den Einnahmenausfall aus Eintrittsgeldern und Kantinenerlösen. Berücksichtigt wird der Zeitraum vom 16. Oktober bis zum 31. Dezember. Geisler: „Durch diese Unterstützung sollen Vereine in die Lage versetzt werden, trotz Einnahmenausfall den Spiel- und Vereinsbetrieb nach Ablauf der Beschränkungen weiter aufrechtzuerhalten.“ Zwischen 500 und 3600 Euro beträgt die Abgeltung pro Verein.

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Seit Jahren gibt es laut ÖVP-Nationalrat Hermann Gahr den Wunsch, dass die Gewichtsgrenze beim Abtransport von Hackgut aus dem Wald auf 44 Tonnen angehoben werden soll. Nun werde das umgesetzt. Künftig dürfen nicht nur 40 Tonnen, sondern bis zu 44 Tonnen Hackgut aus dem Wald abtransportiert werden. Für Gahr, der auch Obmann der Bioenergie Tirol ist, bringt das mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit in der heimischen Biomasselogistik. „Es ist ein großer Erfolg und sorgt endlich für eine Gleichstellung. Bereits im Vorjahr wurde die Gewichtsgrenze beim Transport von ­Rundholz von 40 auf 44 Tonnen erhöht“, sagt Gahr. (pn)

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