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Grüne hadern mit dem Dieselprivileg: Es bleibt vorerst

In der am Samstag präsentierten ökosozialen Steuerreform wird Diesel nicht angetastet. Felipe ist jedoch froh über weitere Schritte zur Kostenwahrheit.

Rund 300.000 Transit-Lkw nehmen den Umweg durch Tirol in Kauf, weil in Österreich der Dieseltreibstoff viel günstiger ist. Foto: Böhm
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck –Kostenwahrheit im Straßenverkehr: Schon seit Jahren pochen die Grünen im Land und im Bund auf die Abschaffung des Dieselprivilegs, also auf das Ende der steuerlichen Begünstigung von Diesel-Treibstoff gegenüber Benzin. Besonders in Tirol ist das ein heißes Eisen, nehmen doch rund 300.000 Transit-Lkw den Umweg durch unser Land in Kauf, weil es sich auch wegen des günstigen Treibstoffs auszahlt. Zugleich sparten Österreichs „Dieselfahrer“ im Vorjahr 710 Mio. Euro, die steuerliche Begünstigung macht nämlich 8,5 Cent pro Liter aus.

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