Objektive Besetzung in der Landesverwaltung gefordert

Klubobfrau der Liste Fritz, Andrea Haselwanter-Schneider.
© Foto Rudy De Moor / Tiroler Tage

Das Murren in der Landesverwaltung ob der jüngsten Postenbesetzungen ist für die Klubobfrau der Liste Fritz, Andrea Haselwanter-Schneider nur allzu verständlich. Wie berichtet, bläst dem einstigen Büromitarbeiter von LH Günther Platter (VP) und nunmehrigen Personalchef im Landhaus, Stephan Wiener, rauer Wind entgegen. Dass nun auch seine Ehefrau in der Landesverwaltung einen Job – wenn auch als Bestgereihte – gefunden hat, ruft Kritiker auf den Plan. Haselwanter-Schneider erinnert zudem an die Karrieren ehemaliger Mitarbeiter von Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (VP). Die Liste Fritz hat einen Antrag für mehr Objektivität in den Stellenbesetzungen in der Landesverwaltung eingebracht, so Haselwanter-Schneider: „Wer das will, muss dies aktiv einfordern.“

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Per Videokonferenz gab es gestern erneut einen Studentenheim-Gipfel zwischen Land und Stadt. BM Georg Willi (Grüne) bezeichnete das Gespräch als „sehr konstruktiv“. Laut Willi wurden sechs Projekte besprochen, zwei (Schlachthofblock; Pradler Saggen) sollten bis 2022 umgesetzt sein. JVP-Chefin Sophia Kircher sprach indes von „drei konkreten Projekten in der Pipeline“. (TT, mami)


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