Oberländer Start-up ermöglicht regionales Einkaufen am virtuellen Marktplatz

Das Oberländer Start-up „VirtRegio“ bewirbt regionale Produkte und Dienstleistungen auf ihrer neuer Plattform. Kunden können online buchen und vor Ort kaufen.

Hoben das Oberländer Start-up-Unternehmen „VirtRegio“ aus der Taufe: Patrick Skalitzky, Johannes Tilg und Michael Venier (v. l.).
© Exenberger

Landeck – „Der Markt gehört nicht dem Online-Riesen Amazon allein. Vor allem nicht unsere kleinen Märkte in Tirol mit der regionalen Note, mit den vielen regionalen Spezialitäten.“ Davon sind die Gründer des Start-ups „VirtRegio“ überzeugt – Johannes Tilg aus Landeck, Michael Venier aus Schönwies und Patrick Skalitzky aus Niederösterreich. Die drei jungen Männer haben heuer eine Plattform zur Stärkung heimischer Betriebe aus der Taufe gehoben – zu finden unter www.virtregio.at

„Wir möchten den Menschen die Einzigartigkeit ihrer Region zeigen, um das Bewusstsein für nachhaltigen und regionalen Konsum zu stärken“, formuliert Tilg das wichtigste Ziel von „VirtRegio“. Nomen est omen: Im Firmennamen steckt zwar „virt“ wie virtuell, klingt aber nach „Wirt aus der Region“.

Auf der Plattform präsentieren sich Betriebe – vorerst mit dem Schwerpunkt Tiroler Oberland – sowie einzigartige Plätze. Dank 360°-Kamera-Technik werden reale Räume transformiert und digital begehbar gemacht. Somit können Unternehmen ihre Verkaufsräume für jeden, offline wie auch online, zugänglich machen und ihre Teams vorstellen. Durch virtuelle Rundgänge, integrierte Online-Shops sowie Hintergrundinformationen von den Betrieben können Besucher ihre Region neu erleben.

„Wir bringen Kunden und heimische Betriebe schnell und unabhängig von Ort und Zeit zusammen“, erläutert Geschäftsführer Tilg.

Sollte ein Betrieb bereits einen virtuellen Rundgang haben, kann er diesen völlig kostenlos auf der Plattform integrieren, um sein Geschäft anzukurbeln und die regionale Vielfalt zu erweitern. „Im Prinzip funktioniert alles wie auf einem realen Marktplatz“, schildert Mitgründer Michael Venier. „Nur dass sich die Firmen einen virtuellen Standort anmieten, um dort ihre Produkte zu präsentieren. Auf diese Art und Weise wollen wir die lokalen Standorte unserer Klein- und Mittelbetriebe sichern.“


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