6:2 in Dornbirn: Ciampini und Co. zeigten Killerinstinkt

Mit einer echten Knisper-Linie fuhren die Haie am Dienstag einen 6:2-Auswärtserfolg in Dornbirn ein.

Erfolgreicher Auftakt in die Auswärtstournee – rund um Doppeltorschütze Deven Sideroff (l.) feierten die Innsbrucker Haie am Dienstag einen 6:2-Auswärtssieg in Dornbirn.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Zuhause verlorene Punkte müssen jetzt auswärts aufs Konto. So lautete die Devise bei den Innsbrucker Haien, die am Dienstag ihre Auswärtstournee (fünf Spiele in der Fremde) in der ICE Hockey League mit dem Westderby in Dornbirn starteten.

HCI-Cheftrainer Mitch O’Keefe spannte mit Daniel Ciampini, Braden Christoffer und Deven Sideroff einen Atomblock – sofern man das beim heurigen verbilligten Kader sagen kann – zusammen. Und eben dieser sorgte bereits in den Anfangsminuten für eine 2:0-Führung. Die Hausherren brachten zunächst keinen Fuß aufs Eis und kamen erst Mitte des ersten Drittels ins Spiel. Weil die Haie wieder einmal in einen Konter fuhren, stand es nach 13 Minuten nur noch 2:1, Sideroff stellte dann 32 Sekunden später in einem starken Startabschnitt den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Im Powerplay und mit dem ebenfalls zweiten Treffer von Ciampini stellten die Haie zur Matchhälfte auf 4:1 (30.), fingen sich aber auch wieder einmal einen Treffer in numerischer Überlegenheit (2:4 durch Romig/33.) ein. Die Gäste strapazierten im Mitteldrittel auch einigermaßen ihr Glück, weil die Bulldogs gleich dreimal Aluminium trafen und Goalie Tom McCollum das ein oder andere Mal in extremis retten musste.

Während Ex-Hai Andrew Yogan bei den Gastgebern im ganzen Match blass blieb, glänzte Ciampini vor dem gegnerischen Tor auch im letzten Drittel mit Eiseskälte: Nach Vorlage seines kongenialen Linienpartners Christoffer (dessen dritter Assist am Dienstagabend) stellte der 29-jährige Kanadier mit dem 5:2 (43.) endgültig die Weichen in Richtung dem zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. Zum Drüberstreuen traf Verteidiger Jonathan Racing eine Minute vor Schluss nach Girard-Assist noch ins leere Dornbirner Gehäuse und machte das halbe Dutzend voll.

„Endlich haben wir 60 Minuten hart gespielt. Unsere Unterzahl war gut und wir hatten auch das nötige Glück. Wenn wir so spielen, haben wir ein positives Resultat oft selber in der Hand“, hoffte Co-Trainer Florian Pedevilla auch auf eine Art Aha-Effekt im Ländle.


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