Schwazer fordern nach Brand neue Sauna, Gerüchteküche brodelt

Der Brand in der städtischen Sauna Schwaz verursachte enormen Schaden. Die Stadtbewohner machen für den Wiederaufbau mobil.
© ZOOM.TIROL

Schwaz – Die Verwunderung in Schwaz ist groß. Nach dem enormen Schaden durch einen Brand in der städtischen Sauna dachte man, dass die Einrichtung wieder erneuert wird. Doch die Gerüchteküche brodelt. Seitens der Stadtgemeinde hieß es plötzlich, dass man erst evaluieren müsse.

Das erwischte viele Sauna-Fans eiskalt. „Schwaz ohne Sauna? Das geht nicht“, heißt es von einer Saunagängerin. Ein anderer Stadtbewohner meint: „Da wird aber an der falschen Stelle gespart.“ Eine Gruppe von langjährigen Saunagängern tat sich daher zusammen, um zu zeigen, dass sehr wohl der Bedarf für eine Sauna in der Bezirkshauptstadt gegeben sei. Über soziale Netzwerke und per Mail ist man gerade dabei, Unterschriften für den Erhalt der Anstalt zu sammeln. „Auf Facebook hat unser Aufruf voll eingeschlagen. Ich denke, die Hunderten Kommentare zeigen, dass der Zuspruch riesig ist und die Leute den Wiederaufbau befürworten“, sagt eine Schwazerin.

Vielen gehe es nicht nur um den gesundheitlichen Faktor einer Sauna, sondern auch um den sozialen Faktor. Es sei ein wichtiger Treffpunkt und ein Ort der Integration.

Im Sportausschuss sprachen sich am Montagabend laut Referent Matthias Zitterbart (ÖVP) alle für den Fortbestand der Sauna in Schwaz aus. „Wir prüfen sogar, ob es möglich ist, die Sauna noch weiter auszubauen“, sagt Zitterbart. Auch Rudi Bauer (SPÖ) bestätigt, dass man die Sauna wiederaufbauen wolle. „Das rentiert sich in unseren Augen allemal“, sagt er. Laut BM Hans Lintner bemühe man sich um ein attraktives Konzept. (emf)

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