Lockdown-Ende für Schulen: „Nicht wieder auf den letzten Abdruck“

Lehrergewerkschaftschef Paul Kimberger, ein ÖVP-Mann, verlangt bessere Kommunikation von der Regierung in Sachen Schulen. Diese bräuchten Zeit, um sich auf ein Lockdown-Ende bzw. eine Verlängerung einzustellen.

Lehrervertreter Paul Kimberger findet es gut, Pädagogen auf das Coronavirus zu testen. Getestet sollten aber auch Schüler werden.
© APA/Fohringer

Wien – Wird in den Schulen vor Weihnachten wieder unterrichtet? Oder wird dort weiterhin nur betreut? Der „harte Lockdown“ soll ja am 6. Dezember enden; er könnte aber verlängert werden. Sollte es an den Bildungsstätten ab 7. Dezember wieder regulär vonstatten gehen, hätten das die Koalitionäre beizeiten mitzuteilen, sagt Lehrergewerkschaftschef Paul Kimberger im Gespräch mit der TT: „Es muss endlich anders kommuniziert werden als bisher.“

Mit Verweis auf die Gepflogenheiten sagt er: „Es darf nicht am 5. Dezember, um 18 Uhr, eine Pressekonferenz geben, am 6. Dezember einen Brief an die Schulen und schon am 7. den Schulstart oder die Verlängerung des Dis­tance-Learning.“ Nicht „wieder auf den letzten Abdruck“ dürfe das sein, an den Schulen werde Zeit gebraucht, „um sich gut vorzubereiten“.

Zu den Corona-Tests von Lehrern am 5. und 6. Dezember – nicht verpflichtend, freiwillig – sagt Kimberger: „Grundsätzlich ist eine Ausweitung der Teststrategie positiv zu sehen. Wirklich sinnvoll ist es aber nur, wenn auch Schülerinnen und Schüler getestet werden.“ Es könnten von solchen auch Pädagogen angesteckt werden. Das sei immer wieder der Fall gewesen. Zum Prozedere bei den Massentests heißt es von Schulen, bis dato gebe es keine Information dazu. (kale)

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