Prozess um fünf Raubüberfälle auf Wiener Juweliere

Ein mutmaßliches Mitglied der Pink Panther-Bande muss sich am Freitag vor einem Schöffensenat am Wiener Landesgericht verantworten, weil er an fünf Überfällen auf Juweliere in der Bundeshauptstadt beteiligt gewesen sein soll. Die inkriminierten Coups hatten sich zwischen Oktober 2014 und Juni 2015 abgespielt. Der Mann kann dafür erst jetzt zur Verantwortung gezogen werden, weil er zwischenzeitlich in Italien wegen Raubes zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war.

Laut Anklage trat der mutmaßliche Serientäter mit bis zu drei Mittätern in Erscheinung, wobei die Gruppierung ausgesprochen gewalttätig auftrat. Einmal wurde eine Angestellte sogar in den Schwitzkasten genommen, in zwei anderen Fällen wurden der Geschäftsinhaber bzw. der Geschäftsführer mit Pistolen bedroht. Die Glasvitrinen mit den Uhren und Schmuckstücken zerschlugen die Kriminellen mit Hammer oder Brecheisen. Die Beute konnte sich sehen lassen. Allein bei einem Überfall Anfang Juni 2015 machte der Wert der geraubten Preziosen mehr als eine Million Euro aus.

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