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„Investorenmodell auf Rädern“: Wirbel um Chalet-Parks auf Campingplätzen

Mobilheim oder Chalet? Diese Frage beschäftigt zwei Behörden, nachdem Holländer auf Tiroler Campingplätzen Ferienhaus-Parks als Investorenmodell planen. Sint (Liste Fritz) und der Leutascher Ortschef kritisieren die Projekte.

Auf dem Areal zweier Tiroler Campingplätze plant eine holländische Firma Ferienhaus-Parks. Die Behörden prüfen gerade, ob die konzipierten Ferienobjekte (können aus bildrechtlichen Gründen nicht gezeigt werden) als Mobilheime durchgehen oder nicht.
© iStock

Von Max Strozzi

Pettneu, Leutasch – Der niederländische Ferienparkbetreiber Europarcs will in Tirol auf zwei Campingplätzen Ferienhaus-Parks aufziehen. Geplant sind die Chalet-Parks auf einem Campingplatz in Pettneu am Arlberg sowie auf einem in Leutasch. In Pettneu sind laut Europarcs-Unterlagen rund 130 Ferienhäuser für je 4 oder 6 Personen und mit bis zu 60 m² Wohnfläche projektiert – insgesamt mehr als 600 Betten. In Leutasch sind rund 80 solcher Ferienhäuser geplant.

Mit Holzoptik, österreichischem Baustil, Whirlpool und Terrasse wird geworben, mit Steinkamin, offener Küche und Luxus. Die Ferienparks sind als Investorenmodelle konzipiert, bei denen Euro­parcs die Einheiten an Investoren verkauft („entweder als Feriendomizil oder als Geldanlage“) und an Urlauber vermietet – die Anleger verdienen bei Vermietung mit. Kaufpreis: bis zu rund 400.000 Euro für ein Ferienhaus in Pettneu, davon 160.000 als 30-jährige Erbpacht. Etwas günstiger gehen die Objekte in Leutasch her.

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