Tiroler Landesumweltanwalt steht vor der Verlängerung

Johannes Kostenzer dürfte auch für die kommenden fünf Jahre der Umwelt in Tirol als Anwalt zur Seite stehen.
© Rachlé

Im Landhaus in Innsbruck könnte in den kommenden Tagen eine weitere mit Spannung erwartete Personalentscheidung anstehen. Geht es doch um die Leitung der Landesumweltanwaltschaft. Seit dem Jahr 2008 ist Johannes Kostenzer als Landesumweltanwalt am Werk. Ihm zur Seite steht mit Walter Tschon ein Stellvertreter, der bereits vor Kostenzer auf dieser Position arbeitete. Beide, sowohl Kostenzer als auch Tschon, sollen nun dem Vernehmen nach für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt werden. Somit also bis zum Jahr 2025.


Wer zwischen Anfang September und Ende November arbeitslos war, soll im Dezember einen Bonus von bis zu 450 Euro bekommen. Das hat der Nationalrat vergangene Woche beschlossen. Gestaffelt in drei Gruppen, je nach Anzahl der arbeitslosen Tage. Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth fordert zudem ein politisches Bekenntnis, dass „die Einmalzahlung auch dieses Mal nicht bei Sozialleistungen gegengerechnet werden darf“. Neue Jobs seien mitten in der Krise rar, zudem belasten auch Fixkosten die Betroffenen. Eine Aufrechnung, beispielsweise gegen Leistungen aus der Mindestsicherung, so Wohlgemuth, wäre „geradezu zynisch“.


Mehr als einmal, so NEOS-Landesobmann Dominik Oberhofer, habe LH Günther Platter (VP) in den vergangenen Jahren betont, dass die Eusalp – der Zusammenschluss von 48 alpinen Regionen in Europa – mehr als nur eine Ansammlung von Aktionsgruppen sei. In Corona-Zeiten sei es plötzlich auffallend ruhig um diese Vereinigung geworden, fragt Oberhofer Platter: „Was macht eigentlich die Eusalp in der Krise so?“ Oberhofer gibt sich freilich die Antwort gleich selbst: „Jetzt, wo es den gemeinsamen Schulterschluss braucht, wird die Eusalp links liegen gelassen.“ Es nütze nichts, hochwertige Instrumentarien zu gründen und zu finanzieren, sie dann aber in der Krise nicht einzusetzen, so Oberhofer.


Ein Fördertopf für Privatzimmervermieter, die vom Bund keine Unterstützung erhalten, soll demnächst vom Land eingerichtet werden. Der Topf soll mit drei Millionen Euro dotiert werden, betroffene Betriebe sollen um bis zu maximal 3000 Euro ansuchen können. (mami)


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