Medalp erhält 366.000 Euro: Land strebt Refundierung an

Innsbruck – Die Corona-Krise im Frühjahr machte auch die Anmietung von Notkrankenstationen im privaten Medalp – Zentrum für ambulante Chirurgie von Alois Schranz und in der Reha-Klinik in Münster notwendig. Rund um die Medalp gab es immer wieder Debatten, schließlich gehört Schranz auch dem Beraterstab von LH Günther Platter (VP) an. Die Bereitstellung von zusätzlichen Betten im Rehabilitationszentrum Münster hat das Land jüngst mit 2,7 Millionen Euro abgerechnet, jetzt liegt auch die Endabrechnung für die Medalp vor.

22 Betten wurden dort vom 23. März bis 1. Mai vorgehalten, maximal waren elf davon belegt. Ursprünglich hätte das Land dafür 441.352 Euro zahlen sollen, wegen der geringeren Belegung einigte man sich schließlich auf 366.000 Euro. Das Land strebt aber eine Refundierung der Kosten durch den Bund an. (pn)


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