Eigenheim auf dem Land wird in Österreich bevorzugt

Laut einer Studie sind Jüngere bereit, mehr Geld für ihr Traumhaus auszugeben.
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Wien – Eine vom Forschungsinstitut Marketagent österreichweit durchgeführte Umfrage zeigt bei der Frage nach dem Traumhaus der Österreicher große Generationsunterschiede. So würden Jüngere mehr Geld für ihren Wohntraum bezahlen. Rund ein Drittel der 20- bis 39-Jährigen wäre bereit, bis zu 500.000 Euro zu bezahlen, 16 % sogar mehr als 500.000 Euro. Für 55 % der über 40-Jährigen wären bis zu 300.000 Euro vorstellbar. Nur 16 % der Gruppe 40+ würden bis zu 500.000 Euro ausgeben wollen. Gefragt nach der Wunschgröße des Traumhauses, geben laut Befragung 45 % der 40- bis 75-Jährigen an, dass 51 bis 100 m2 ausreichen. Fast die Hälfte der 20- bis 39-Jährigen denkt „größer“ und würde 100 bis 150 m2 Wohnfläche bevorzugen.

Ein weiterer Unterschied: Über 40-Jährige wünschen sich im Vergleich zu Jüngeren deutlich kleinere Häuser, dafür aber größere Gärten. Während für 57 % der Befragten bis 39 Jahre und 48 % zwischen 40 und 59 Jahren „viel Gartenfläche“ als notwendiges Ausstattungsmerkmal gilt, bevorzugt die Gruppe 60+ eher eine Terrasse (57 %). Unterschiede zeigen sich auch, wenn es um die Barrierefreiheit, die Implementierung von Photovoltaikanlagen und Bauweise nach neuesten Energie- und Öko-Standards geht. Diese werden erst ab 40+ relevant. Jüngeren Befragten sind eine Fußbodenheizung (32 %) und eine Arbeitsfläche fürs HomeOffice (26 %) wichtiger.

Gemeinsam ist allen Altersgruppen, dass sie sich ihr Haus am liebsten auf dem Land bauen würden, bevorzugt in einer Gemeinde mit weniger als 5000 Einwohnern. Befragt wurden im Auftrag des Ziegelherstellers Wie­nerberger 501 Österreicher im Alter zwischen 20 und 75 Jahren, darunter 141 Personen, die in den nächsten 24 Monaten einen Hausbau bzw. -kauf planen. (TT)

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