Telfer Tausendsassa bittet zum Livestream-Gespräch

Telfs – Er ist als umtriebiger Kreativer für eine Vielzahl an Projekten bekannt. Nun startet der Telfer Musiker und Multimedia-Künstler Harr...

Als erste Gäste begrüßt Harry Triendl (l.) am 7.12. Frizzey Greif und Christine Jarosch, die von ihrem humanitären Engagement erzählen.
© Triendl

Telfs – Er ist als umtriebiger Kreativer für eine Vielzahl an Projekten bekannt. Nun startet der Telfer Musiker und Multimedia-Künstler Harry Triendl ein neues Livestream-Gesprächsformat: Jeden ersten Montag im Monat möchte er spannende Gäste aus den Bereichen Charity, Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur in lockeren Interviews vor den Vorhang holen – entweder in seinem Atelier „kunst[k]heim“ in Telfs oder, wenn aufgrund der Corona-Auflagen nicht anders möglich, per Internet-Livecam zugeschaltet.

Den Auftakt machen am 7. Dezember um 18 Uhr Christine Jarosch und Frizzey Greif aus Prutz: Sie engagieren sich mit schier unerschöpflicher Energie rund um die Welt im Bereich der humanitären Hilfe und setzen sich mit der Non-Profit-Organisation „Frizzey Light“ besonders für notleidende Menschen in Nepal ein. Auf ihren Hilfsreisen sind sie oft unter extremen Bedingungen unterwegs – zu erzählen gibt es also genug.

Als weitere Gäste sind im Jänner der Alpinist und Künstler Heinz Triendl (der etwa gemeinsam mit Robert Tribus den steinernen „Apollontempel“ am Hundstalsee schuf) und im Februar der Innsbrucke­r Poet Paul Fülöp fixiert. Harry Triendl sieht das erste Jahr als „Testlauf“.

„Ich wollte etwas tun – abseits der Wohnzimmer- und Balkonkonzerte, wie sie im ersten Lockdown üblich waren“, erklärt Triendl. Ziel sei, nicht nur besondere Projekte, sondern vor allem die Menschen dahinter in den Fokus zu rücken: „Wie ticken sie? Was treibt sie an?“ Zugleich wolle er positive Akzente in einer tristen Zeit setzen – und zugleich auf akute Probleme hinweisen, die derzeit von Corona überschattet werden. Wenn am Ende der Gespräche spontan ein Musikjam, ein­e Kurzlesung oder Ähnliches entsteht, ist das natürlich erwünscht. Zuseher können sich per Chat direkt ins Gespräch einbringen. Infos unter www.kunst4life.net/lifetalk

Triendl selbst konnte die Krise durch sein berufliches Standbein im EDV-Bereich bisher recht gut überstehen. Daneben arbeitet er intensiv an seinem neuen Multimedia-Zyklus „Human Madness“ (Menschlicher Irrsinn), der das brisante Thema Flucht über das Mittelmeer umkreist. „Das Drehbuch ist fertig, die Musik soll bis Sommer stehen, dann wird ein Jahr gefilmt.“ Gleich zwei Orchester sollen mitwirken, die Premiere im Herbst 2022 steigen. (md)


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