Exklusiv

Raich appelliert im TT-Interview: „Geht mit den Kindern an die Luft“

Warum Benjamin Raich erstmals uneingeschränktes Gefallen an einem Parallel-Event fand, die Lage bei den ÖSV-Riesentorläufern verzwickt ist und er in Krisenzeiten auch an die Eigenverantwortung appelliert.

Benjamin Raich (42) ist zweifacher Olympiasieger, dreifacher Weltmeister und feierte zwischen 1999 und 2015 stolze 36 Weltcupsiege.
© gepa/Steiner

Sind Parallel-Events, wie wir sie zuletzt in Lech/Zürs gesehen haben, ein Schritt zur Attraktivierung des Weltcups?

Benjamin Raich: Ich war bisher skeptisch diesbezüglich. Zu viel ist in der Vergangenheit falsch gelaufen. Es war gefährlich, es war nicht fair – für mich Gründe, sich von diesem Projekt wieder zu verabschieden. Aber Lech/Zürs war toll, spannend und trotz fehlender Zuseher gut anzuschauen. Der Hang war prädestiniert für dieses Format, nicht zu flach, nicht zu steil, beide Kurse nahezu ident und die Piste hat gewaltig gehalten. Es wurden ja bis zum Ende Top-, wenn nicht Bestzeiten erzielt. In der Vergangenheit war es in der Regel so, dass einer der beiden Kurse klar schneller war. Die FIS (Ski-Weltverband, Anm.) hat richtigerweise im Frühjahr reagiert und das Regulativ dahingehend verändert, dass es nunmehr Hin- und Rücklauf gibt. Ein Quantensprung in Bezug auf die Fairness.

Und was sagen Sie zur Kritik von Henrik Kristoffersen, der sich beim Läufer-gegen-Läufer-Duell einer erhöhten Verletzungsgefahr ausgesetzt sieht?

Exklusiv

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte