Exklusiv

Brennerbasistunnel stellt im Dezember die Weichen für weiteres Vorgehen

Bei der Aufsichtsratssitzung am 10. Dezember geht es um die weitere Vorgangsweise nach dem Auftragsstopp beim Hauptlos „Pfons-Brenner“.

Im Herbst 2021 sollen beim Baulos „Pfons-Brenner“ die Arbeiten wieder aufgenommen werden.
© thomas boehm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Für die Projektgemeinschaft rund um den österreichischen Baukonzern Porr war der Auftragsentzug für das Baulos „Pfons Brenner“ Ende Oktober ein herber Schlag. Für die Tunnelbauer platzte damit ein Auftrag über 966 Millionen Euro. Vordergründig drehte sich alles um die Stärke der Beton-Außenschalen für die Tunnelröhren (Tübbinge), doch offensichtlich kriselte es an allen Ecken und Enden. Die Porr kündigte umgehend rechtliche Schritte an. Ob es tatsächlich dazu kommt, steht noch nicht fest, obwohl damit gerechnet wird. Die Frage einer Porr-Klage dürfte neben Weichenstellungen für die Ausschreibung von weiteren Baulosen in einer Aufsichtsratssitzung der Brennerbasistunnelgesellschaft BBT SE am 10. Dezember diskutiert werden.

Exklusiv

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte