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ÖSV-Boarderin Riegler im Interview: „Ich galt schon mit 30 als zu alt“

Mit 41 Jahren wurde sie Snowboard-Weltmeisterin, mit 47 blickt Claudia Riegler der am 12. Dezember beginnenden Weltcupsaison entgegen. Was die Salzburgerin antreibt und warum das Alter nur eine Zahl ist.

Claudia Riegler macht auch beim Yoga eine gute Figur.
© gepa

Sie sind – mit dreijähriger Unterbrechung – seit einem Vierteljahrhundert eine konstante Größe im Weltcup. Was treibt Sie mit 47 Jahren noch an?

Claudia Riegler: Ich bin ganz einfach unendlich dankbar, dass ich immer noch topfit bin, über die 25 Jahre kaum gröbere Verletzungen gehabt habe und, ja, immer noch vorne mitmischen kann. Und natürlich ist mein Alter auch ein gewisser Anreiz, denn ich galt ja schon mit 30 als zu alt ...

Wie meinen Sie das?

Riegler: Mein damaliger Trainer wollte mir damals klarmachen, dass ich mich bereits auf dem absteigenden Ast befinde. Ich habe mich wie vor den Kopf gestoßen gefühlt, denn ich selbst habe etwas ganz anderes gespürt.

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