Testphase in St. Johann für vier neue Ampeln auf Loferer Straße

Rechts im Bild eine der Ampeln in der Loferer Straße in St. Johann für das tirolweite Pilotprojekt des Landes.
© Marktgemeinde St. Johann

Von Michael Mader

St. Johann i. T. – Seit Kurzem gibt es in St. Johann auf der Loferer Straße vier zusätzliche Ampeln: Sie sind der Hauptbestandteil eines Pilotprojekts mit dem Baubezirks­amt Kufstein bzw. der Abteilung Verkehr und Straße des Amtes der Tiroler Landesregierung.

Wie berichtet, soll der Verkehr auf der B178 mit insgesamt vier Ampeln angehalten werden. Dadurch gibt es ein kurzes Zeitfenster für das Einbiegen des Querverkehrs. Angebracht wurden die Ampeln zwischen der nördlichen Ausfahrt der Unterführung und dem Knoten mit der B176 Kössener Straße.

Bis zu 16.000 Fahrzeuge täglich passieren das Nadelöhr St. Johann, der Stau ist vorprogrammiert. Deshalb wurde bereits 2018 am Südrand des Ortes ein Ampelsystem installiert. Das ist allerdings laut Untersuchungen im Norden der Marktgemeinde nicht möglich. Aus diesem Grund hat man sich das Pilotprojekt überlegt.

„Dieses Pilotprojekt wird über mehrere Monate laufen. Die über diesen Zeitraum gewonnenen Beobachtungen, Messungen und Erfahrungen der Bevölkerung werden in weiterer Folge ausgewertet und evaluiert, um gemeinsam mit dem Land Tirol die weiteren Schritte festlegen zu können“, hieß es bei der Vorstellung durch die Abteilung Verkehr und Straße des Amtes der Tiroler Landesregierung.

„Die Straßenmeisterei, die Exekutive und teilweise auch Expertenteams werden das genau beobachten“, ergänzt Jürgen Wegscheider vom Baubezirksamt Kufstein. Bei Bedarf werden die Rotphasen neu geregelt. Nach einem halben Jahr soll entschieden werden, ob die Ampeln fix installiert werden. Bringt das Pilotprojekt keine Verbesserung, können die Ampeln zurückgegeben werden.


Kommentieren


Schlagworte