In Osttirol gilt sehr große Lawinengefahr

Die anhaltend starken Schneefälle sowie Sturm auf den Bergen haben in Osttirol die Lawinengefahr weiter ansteigen lassen. Der Lawinenwarndienst Tirol gab für Sonntag Stufe „5“, also die höchste Gefahrenstufe, aus. Aus hoch gelegenen Einzugsgebieten seien im Tagesverlauf spontane Lawinen zu erwarten, vereinzelt auch extrem große, hieß es. Am Samstagabend zerstörte eine Lawine in Prägraten am Großvenediger laut Polizei vier Häuser. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand.

Exponierte Teile von Verkehrswegen und exponierte Siedlungen können gefährdet sein. Die anhaltend starke Schneefälle führten am frühen Samstagabend in Prägraten am Großvenediger zu einem Lawinenabgang. Dabei wurden laut Polizei vier Häuser sowie ein Fahrzeug beschädigt. Personen wurden ersten Informationen zufolge nicht verletzt. Zuvor hatte die Gemeindeeinsatzleitung Prägraten am Nachmittag insgesamt 29 Personen aufgefordert, ihre Wohnhäuser zu verlassen und ihren Aufenthalt vom westlichen in den östlichen Ortsteil von Bobojach zu verlegen.

Die Evakuierung von rund 90 weiteren Personen in den Ortsteilen Bichl, Wallhorn und nördlich des Dorfzentrums sei derzeit im Gange, hieß es. Die Feuerwehr Prägraten, die Bergrettung, Gemeindearbeiter und die Alpinpolizei Lienz standen im Einsatz. Für Montag wurde im Bezirk Lienz leichte Entspannung prognostiziert, die Lawinengefahr nehme ab.

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