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Kräftig schnäuzen hilft nicht: So bremst man eine laufende Nase ein

Erst ein Tropfen, dann kaum noch aufzuhalten: Wenn die Nase läuft, kann das im Winter verschiedene Ursachen haben. Das muss gar kein Infekt sein. Und auch wenn es lästig ist, kräftig schnäuzen ist das falsche Rezept.

Eine Fließnase erhöht den Griff zum Taschentuch.
© pixabay

Von Susann Frank

Es kann nerven: Sobald im Winter die ersten Schritte an der frischen Luft gemacht sind, beginnt die Nase zu rinnen. Instinktiv geht der Griff zum Taschentuch. „Aber nicht zu fest Nase putzen“, betont Allgemeinmediziner Manfred Dreer. Der Grund: Die Schleimhäute sollen nicht gereizt werden. Diese Fließnase sei durch den Temperaturwechsel natürlich bedingt und habe nichts mit einer Krankheit zu schaffen.

Wessen Nase jedoch auch noch im beheizten Wohnraum ständig läuft, sollte der Sache auf den Grund gehen. Das kann verschiedenste Ursachen haben: Wer sich krank fühlt, hat wahrscheinlich wirklich eine Erkältung aufgeschnappt. „Wenn es ein dünnes, nicht farbiges Sekret ist, kann der Patient von einem Infekt ausgehen“, erklärt der Arzt aus Vils. In diesem Fall warnt er davor, sich kräftig zu schnäuzen: „Damit bei dem Vorgang keine Keime in die Nasennebenhöhlen verblasen werden.“

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