Exzellente Wissenschafter der Universität Innsbruck ausgezeichnet

Die Meteorologin Ivana Stiperski und der Chemiker Thomas Magauer, beide von der Uni Innsbruck, erhalten je einen ERC-Consolidator-Grant.

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Prof. Ivana Stiperski und Prof. Thomas Magauer.
© Uni Innsbruck

Innsbruck – Mit dem ERC-Consolidator-Grant werden nach einem strengen Auswahlverfahren exzellente Wissenschafterinnen und Wissenschafter gefördert, die in Europa bahnbrechende Forschung betreiben und eine eigene, unabhängige Forschungsgruppe aufbauen. Der Europäische Forschungsrat (ERC) unterstützt damit Pionierforschung mit jeweils bis zu zwei Millionen Euro auf fünf Jahre.

Insgesamt gingen bereits 20 ERC-Grants an Forscherinnen und Forscher der Universität Innsbruck. Neu auf dieser Liste scheinen ab sofort Prof. Ivana Stiperski vom Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften und Prof. Thomas Magauer vom Institut für Organische Chemie auf.

Wetterentwicklungen im Gebirge als Schwerpunkt

Stiperski beschäftigt sich unter dem Projekttitel „Unicorn“ mit Turbulenzen. Im Mittelpunkt stehen für die Meteorologin dabei vor allem Wetterentwicklungen im Gebirge. Ziel des nun im Rahmen des ERC-Consolidator-Programms geförderten Projekts sei, Unsicherheiten bei der Wettervorhersage und bei Klimaprojektionen über Berggebieten zu beseitigen.

Die in Zagreb, Kroatien, geborene und mehrfach ausgezeichnete Wissenschafterin will dazu „eine verallgemeinerte, für alle Geländetypen gültige Ähnlichkeitstheorie“ entwickeln.

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Moleküle in der Entwicklung neuartiger Medikamente

Der zweite Ausgezeichnete, Thomas Magauer, ist seit seiner Zeit als Doktorand fasziniert von der Komplexität und Vielfältigkeit molekularer Architekturen, Molekülen und ihrer Rolle als wertvolle Leitstrukturen für die Entwicklung neuartiger Medikamente.

Für die systematische Untersuchung dieser molekularen Architekturen müssen jedoch erhebliche Substanzmengen verfügbar sein. „Viele der Architekturen sind jedoch derzeit nicht aus natürlichen Quellen zugänglich oder erfordern langwierige und teure Synthesestrategien“, erläutert der gebürtige Linzer. Das von ihm initiierte Projekt „Craftmol“ soll eine Lösung für dieses Problem bereitstellen. (TT)


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