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Land Tirol will Bauwerke der Nazis in Kataster erfassen

Als Konsequenz des Expertenberichts zur Vergangenheit des Neuen Landhauses wird Tirols Regierung nächste Woche einen Maßnahmenkatalog beschließen.

Mit der NS-Vergangenheit des Neuen Landhauses hat sich eine Expertenkommission befasst.
© Thomas Boehm / TT

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Das Neue Landhaus in Innsbruck wurde ab dem Jahr 1938 von den Nationalsozialisten geplant und errichtet, von dort aus installierten sie in Tirol einen funktionierenden Überwachungsstaat. „Hier liefen alle Fäden der NS-Verbrechen zusammen“, schreiben Christian Mathies und Hilde Strobl in einer Kurzfassung ihres 150 Seiten langen Forschungsberichtes. Dieser ist Teil der Arbeit einer Expertenkommission, die sich im Auftrag des Landes Tirol mit der Geschichte des Baus beschäftigte. Wie berichtet, übermittelten die Historiker bereits im Oktober die Ergebnisse. Jetzt wird die Landesregierung tätig. Nächste Woche soll ein umfassender Maßnahmenkatalog beschlossen werden. Unter anderem sollen alle Bauwerke, die in Verbindung mit den Nazis stehen, in einem digitalen Kataster erfasst werden.

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