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„Dann gibt es einen Guerillakrieg“: EU und Großbritannien drohen Spannungen

Die Politologin Melanie Sully warnt bei einem No Deal vor großen Spannungen zwischen Großbritannien und der EU.

Auch das Treffen des britischen Premiers Johnson mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen brachte keinen Durchbruch.Foto: AFP/Chown
© POOL

London, Brüssel, Wien – In den festgefahrenen Verhandlungen über ein Post-Brexit-Abkommen wird der Ton zunehmend rauer. Einen Tag vor Ablauf der selbst gesetzten Frist für einen Durchbruch brachte die Regierung in London sogar einen Einsatz der Marine ins Spiel, um EU-Fischerboote im Falle eines No Deals aus britischen Gewässern fernzuhalten. Die Verhandlungen zwischen den Teams von EU-Unterhändler Barnier und seinem britischen Gegenüber Frost liefen unterdessen in Brüssel weiter.

Heute Sonntag endet die Frist, bis zu der sich die EU und Großbritannien auf die Eckpunkte eines Post-Brexit-Abkommens einigen sollten. Zuletzt gaben sich beide Seiten betont pessimistisch. Sowohl EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als auch der britische Premier Boris Johnson betonten, dass es nur mehr sehr geringe Chancen auf einen Deal gebe. Ist die Chance auf ein Abkommen verspielt?

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