Tiroler Kammerlander fehlt nach positivem Corona-Test beim Weltcup-Auftakt

Der Naturbahnrodel-Weltcup startet am Donnerstag (ab 9.15 Uhr/im Livestream auf TT.com) ohne seinen Sieger Thomas Kammerlander. Eine Titelverteidigung ist für den Tiroler kaum möglich.

Quarantäne statt Kurven schneiden: Thomas Kammerlander darf in Winterleiten nicht starten.
© ÖRV/Miriam Jennewein

Von Sabine Hochschwarzer

Innsbruck –Die schlechten Nachrichten vorweg: Thomas Kammerlander muss aufgrund einer Covid-19-Infektion in Quarantäne und damit den Weltcup-Auftakt der Naturbahnrodler auslassen. So steigt die neue Saison ab Donnerstag (9.15 Uhr/im Livestream auf TT.com) in Winterleiten (Steiermark) ohne den vierfachen Gesamtweltcupsieger aus Umhausen. „Es war letztlich nur eine Frage der Zeit, dass es auch bei uns jemanden erwischt“, sagt der 30-Jährige, der sich ohne Symptome fit fühlt. Trotz all der Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen.

🛷 Naturbahnrodeln - Weltcup-Auftakt in Winterleiten

  • Donnerstag: 9.30 Uhr 1. Lauf Herren, 10.20 Uhr 1. Lauf Damen, 11.00 Uhr Finallauf Herren, 11.45 Uhr Finallauf Damen, 12.30 Uhr 1. Lauf Doppelsitzer, 13.30 Finallauf Doppelsitzer.
  • Freitag, 2. Weltcup: 10 Uhr 1. Lauf Doppelsitzer, 10.30 Uhr 1. Lauf Damen, 11.00 Uhr Finale Doppelsitzer, 11.45 Uhr Finallauf Damen.
  • Samstag: 10 Uhr 1. Lauf Herren, 11.15 Uhr Finallauf Herren, 12.45 Uhr Teambewerb.

🎥 Alle Rennen im Livestream auf TT.com

Die Verteidigung seines Gesamt-Weltcupsiegs ist damit schon vor dem ersten Lauf beendet. „Da ich jetzt gleich zwei Rennen versäume, muss man kein Mathematiker sein, um sich das auszurechnen“, bedauert Kammerlander. Bitter, selbst wenn sein Fokus heuer nicht auf dem Weltcup lag, sondern auf der Heim-WM ab 7. Februar in Umhausen. Wenn man also der Situation etwas Positives abgewinnen will, dann zumindest, dass der Saisonhöhepunkt nicht mehr wegen einer möglichen Corona-Infektion wackelt. Kammerlander hat seinen Ausfall ohnehin abgehakt: „Meine volle Konzentration gilt jetzt umso mehr der Heim-WM.“

In Winterleiten ruhen die Hoffnungen nun auf anderen Schultern, auf Fabian Achenrainer etwa, der bereits auf dem Podest stand. Oder auf Florian Markt, der heuer Top--Ten-Plätze anvisiert. Bei den Damen hoffen indes Riccarda Ruetz und Vanessa Markt, sich in Szene setzen zu können.

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