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Schneechaos in Osttirol: „Zwölf Tage ohne Strom, das kann’s doch nicht sein“

Oberirdisch verlaufende Stromkabel sind bei Schlechtwetter zu störungsanfällig, sie müssten unter die Erde, verlangen die Bürgermeister.
© Oblasser

Nach dem großen Schnee Anfang Dezember fordern die Osttiroler Bürgermeister von der Tinetz, die Stromversorgung sicherer zu machen.

Von Catharina Oblasser

Lienz –Es reicht. Die wiederkehrenden Stromausfälle bei Schlechtwetter sind nicht mehr zu ertragen. Das meinen viele Osttiroler Bürgermeister nach den schweren Schneefällen am ersten Dezemberwochenende. Wie schon in vergangenen Jahren haben umstürzende Bäume und die schwere Schneelast auch heuer wieder die Stromversorgung in großen Teilen Osttirols gekappt. Doch diesmal waren die Schäden, die die Tinetz-Monteure bei gefährlichen Einsätzen reparieren müssen, rekordverdächtig. Das sagen die Ortschefs, die die drei Regionen des Bezirks vertreten: Andreas Köll aus Matrei, Andreas Pfurner aus Nußdorf-Debant und Matthias Scherer aus Obertilliach.

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