Für Wolfsburg-Coach Glasner sagt Tabelle derzeit wenig aus

Als einziges Team neben Spitzenreiter Bayer Leverkusen ist der VfL Wolfsburg mit Trainer Oliver Glasner in der deutschen Fußball-Bundesliga ungeschlagen und liegt vor der Bewährungsprobe am Mittwoch beim FC Bayern nur drei Punkte hinter dem Rekordmeister. Die Tabelle nach elf Runden sagt laut Glasner aber wenig aus: „Die Tabelle gibt immer die Vergangenheit wieder, nie die Zukunft. Das ist wie mit einem Aktienkurs. Da bin ich auch schon häufiger auf die Schnauze gefallen.“

Der frühere LASK-Trainer kann vor dem Spitzenspiel keine Schwächephase beim deutschen Meister erkennen. „Ich habe keine große Hoffnung, dass wir jetzt auf schwache Bayern treffen werden“, sagte Glasner. „Wir spielen gegen den amtierenden Triple-Sieger. Sie hatten eine unglaubliche Form und Serie. Jetzt haben sie eine normale Phase.“

Die Ausgangslage für sein Team sei aber nicht die allerschlechteste, meinte Glasner. „Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, dass wir mit Selbstvertrauen dorthin fahren und uns etwas zutrauen können. Aber klar ist, dass wir eine außergewöhnlich gute Leistung brauchen, um dort Punkte mitzunehmen.“

Die Bayern verloren nach zwei Unentschieden gegen RB Leipzig und Union Berlin die Tabellenführung am vergangenen Wochenende an Leverkusen. Gegen Wolfsburg war im Vorfeld von einem gewissen Personalengpass im Mittelfeld-Zentrum die Rede. Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Javi Martinez und Tanguy Nianzou werden fehlen. Bei den DFB-Teamspielern Kimmich und Goretzka könnte es allerdings mit einer Rückkehr für die letzte Partie vor der Winterpause bei Leverkusen klappen.

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Zwei Siege gegen Wolfsburg und Leverkusen wären „Big Points“, sagte Flick nach zuletzt zwei Remis. „Alles, was war, können wir nicht mehr ändern. Wir blicken jetzt positiv nach vorne.“ Die punktgleich mit den Bayern liegenden Leipziger sollen hingegen in Hoffenheim reüssieren. Leverkusen verteidigt seine Tabellenführung im Derby beim 1. FC Köln. Schalke unternimmt gegen Freiburg einen weiteren Versuch, aus der chronischen Erfolgslosigkeit auszubrechen.


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