Nach Herzinfarkt reanimiert: Ein Mann dankte seinen Rettern

Ein 62-Jähriger wurde nach einem Herzinfarkt wiederbelebt. Rund einen Monat später traf er seine Retterinnen und Retter in der Wache des Roten Kreuzes Innsbruck.

Toni aus Natters (Mitte, 62) wurde nach einem Herzinfarkt wiederbelebt. Einen Monat später traf er seine Lebensretter.
© RKI

Natters, Innsbruck – Es ist der 18. November 2020, kurz vor Mitternacht. Die Ehefrau von Toni aus Natters bemerkt, dass ihr Mann eigenartig röchelt und wählt sofort den Notruf. Der 62-Jährige hatte einen Herzinfarkt erlitten, der zu einem Atem-Kreislauf-Stillstand führte. Er hatte Glück, konnte wiederbelebt werden.

Rund einen Monat später traf Toni seine Retterinnen und Retter in der Wache des Roten Kreuzes Innsbruck. „Alles ist gut ausgegangen, es gibt keine Folgeschäden und ich bin wieder putzmunter“, sagt er. Mit den Teams von Rettungs- und Notarztwagen sowie dem Einsatzleiter sprach Toni über die Geschehnisse, die auch die erfahrenen Mitarbeiter noch berührten. „Es ist eine ganz besondere Stimmung, die wir hier gerade spüren“, sagt Notfallsanitäter Matthias Stark vom Notarzt­einsatzfahrzeug. „Es kommt nicht oft vor, dass sich Patient und Retter-Teams nach so einem Einsatz persönlich treffen.“

Stark ist überzeugt, dass „die Erste-Hilfe-Maßnahmen der Angehörigen Toni das Leben gerettet haben. Wenn in den wertvollen Minuten vor dem Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes geholfen wird, erhöht sich die Überlebenswahrscheinlichkeit um ein Vielfaches.“ Umso wichtiger sei es deshalb, „seine Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen und im Falle auch anzuwenden“. (TT)

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