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Deutscher Kramertunnel zu 40 Prozent aufgefahren

Das bayerische Projekt zur Westumfahrung von Garmisch schreitet voran. Um den Fernpassscheiteltunnel ist es hingegen ruhig geworden.

Blick aus nördlicher Richtung auf das Nordportal mit Loisach, Garmisch-Partenkirchen und Wettersteinmassiv.
© Staatliches Bauamt Weilheim

Von Helmut Mittermayr

Garmisch-Partenkirchen – Gerade einmal 20 Kilometer von Ehrwald entfernt arbeiten sich riesige Bohrmaschinen unter der westlichen Flanke von Garmisch-Partenkirchen vor. Der ehemalige Olympia-Ort soll, wie berichtet, vom Durchzugsverkehr in der Nord-Süd-Achse entlastet werden. Der Verkehr nach und vom Außerfern floss immer schon mitten durch den Ortsteil Garmisch, so wie der gesamte Verkehr Richtung Seefelder Plateau mitten durch Partenkirchen läuft. Der mit 264 Mio. Euro veranschlagte einröhrige Tunnel mit zwei Fahrbahnen wird eine Länge von 3609 Metern aufweisen. Er wird nach seiner Fertigstellung der drittlängste Straßentunnel Deutschlands sein. Die Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch hat die Patenschaft für den Tunnel übernommen. Mit einer Fertigstellung wird Ende 2024 gerechnet.

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