Nach EuGH-Urteil: Tiroler Anwalt fordert „Kaufpreis mit Zinsen zurück“

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Innsbruck – Auto­firmen müssten betroffene Fahrzeuge nun zurücknehmen und den Kaufpreis samt Zinsen erstatten, fordert der Tiroler Anwalt Martin Moser als Folge des EuGH-Abgas-Urteils. Die Zulassungsbehörde müsse „unverzüglich handeln und sich nicht auf juristische Spielchen der bestens lobbyierenden Hersteller einlassen“. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) müsse vorgeben, binnen welcher Frist die Fahrzeuge zurückzunehmen sind.

Ebenso müssten die Autobauer „mit den Software-Updates aufhören“. Die Updates würden ein verbotenes Thermofenster einspielen. „Sämtliche Fahrzeuge mit den Updates haben keine rechtsgültige Zulassung mehr“, sagt Moser. Auch sei nun den Klagen Betroffener gegen Autohersteller stattzugeben. Die Causa könnte sich laut Moser auch auf bestimmte Wohnwagen-Motoren ausweiten: Gutachten würden zeigen, dass Abgas-Grenzwerte um das 6- bis 10-Fache überschritten werden. (mas)


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