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Das ganze Jahr im Lockdown: Tiroler erzählt vom Leben mit Fußfessel

Die Reform des Strafvollzugs soll eine Ausweitung der Fußfessel bringen. Soziale Isolation in den vier Wänden ist hier Alltag. Ein Tiroler erzählt, wie es ihm dabei ging.

Den elektronisch überwachten Hausarrest gibt es als alternativen Vollzug seit 2010.
© APA/HANS KLAUS TECHT

Von Benedikt Kapferer

Innsbruck – Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ähneln für viele einem Gefängnis. Speziell der elektronisch überwachte Hausarrest, besser bekannt als Fußfessel, scheint vieles mit dem Lockdown gemeinsam zu haben. In der Realität ist es aber überhaupt nicht vergleichbar, erzählt ein ehemaliger Gefängnisinsasse, der anonym bleibt (Name der Redaktion bekannt). „Zwischen Fußfessel und Corona-Ausgangssperren gibt es viele Unterschiede. Beides ist sehr belastend, aber als freier Mensch darf man im Lockdown selbst entscheiden, wann und wie lange man hinausgeht“, nennt der Mitte-Zwanzigjährige einen Aspekt.

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